Therapiemethoden

In der Hundephysiotherapie kommt eine Fülle von verschiedenen Therapiemöglichkeiten zum Einsatz um die gewünschten Behandlungsziele zu erreichen. Einige davon möchte ich an dieser Stelle vorstellen.

Massage 

Bei der Massage wirkt der Therapeut mit unterschiedlichen Griffen auf Haut, Muskeln und Bindegewebe ein. Mithilfe der therapeutischen Massage werden verspannte Muskeln gelockert. Damit hilft sie dadurch entstandene Schmerzen zu lindern. Sie kann aber auch aktivierend eingesetzt werden, z.B. vor sportlicher Aktivität oder an gelähmten Gliedmaßen.

Elektrotherapie

In meiner Praxis nutze ich das AmpliVet® synchro 3.0. Dieses Gerät arbeitet mit drei verschiedenen Frequenzen, die es ermöglichen Nervengewebe, Muskeln und Bindegewebe anzusprechen. Dies ermöglicht die Behandlung verschiedenster Krankheitsbilder von Muskelverspannungen, über Arthrosen bis hin zu Lähmungen und vielem mehr. 

 

Weiterhin zeigt das Ampli hervorragende Ergebnisse in der Schmerzlinderung. Vor allem bei Tieren, die sehr schmerzempfindlich auf Berührungen reagieren oder sich generell nicht gerne anfassen lassen, bietet es eine Möglichkeit ohne viel Körperkontakt Schmerzen zu lindern. Ein weiterer Vorteil dieser Stromform ist, dass sie trotz Metall im Körper angewendet werden kann.

 

Auch Ihr Pferd kann von einer Behandlung mit der Elektrotherapie profitieren (z.B. bei Kissing Spines, Arthrose, Spat, Ataxie usw.). Mehr dazu unter >>Elektrotherapie Pferd<<.

Mehr zur Elektrotherapie in meinem >>Blogbeitrag<<.

Dorn-Therapie / Breuss-Massage

Die Dorn-Therapie ist eine sanfte Methode zum Lösen von Wirbelsäulenblockaden und zum Ausgleich von Beinlängendifferenzen. Blockaden entstehen durch ein Trauma (Vertreten, ruckartige Bewegungen, schnelle Wendungen) oder als Folge einer Schonhaltung. Sie können u.a. zu Lahmheiten, Hyperaktivität oder Atembeschwerden führen. Lange bestehende Blockaden können ebenfalls die Entstehung von Bandscheibenvorfällen fördern. 

Die Breuss-Massage ist eine entspannende, dehnende Massage an der Wirbelsäule.

Blutegeltherapie

Mit der Blutegeltherapie lassen sich in der Schmerztherapie gute Erfolge erzielen - beim Hund ebenso wie beim Menschen. Hierbei werden medizinische Blutegel auf die zu behandelnden Stellen gesetzt. Anschließend geben sie über eine kleine Bisswunde hochwirksame Substanzen ab. Diese wirken schmerzlindernd, entzündungshemmend und durchblutungsfördernd, regen den Lymphfluss und die Blutbildung an und steigern die Abwehrkräfte. Die Therapieform ist ideal auch für ältere Hunde, da innere Organe nicht belastet werden. Die Blutegeltherapie eignet sich zur Behandlung von Arthrosen, Arthritis, Hüft- und Ellenbogendysplasien (HD, ED), Spondylosen, Bandscheibenvorfällen, Hämatomen, Abszessen und schlecht heilenden Wunden.

Stabilisierende Übungen

Sie sind meist der Einstieg in ein Muskelaufbautraining. Sie können beliebig durch verschiedene Geräte erweitert und intensiviert  werden.

 

Gerätetraining

In der Hundephysiotherapie kommen auch einige Geräte zum Einsatz, um beispielsweise Bewegungsabläufe bewusster zu machen, Muskulatur zu stärken oder Belastungsphasen zu beüben. Dies geschieht u.a. mit Cavalettis (kleinen Hürden), Trampolin und Balancekissen.

Auch Katzen können von einer physiotherapeutischen Behandlung profitieren. Fragen Sie gerne nach!

 

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